Bürgerverein Nikolausdorf: Kooperation soll die Dorfentwicklung voranbringen

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Der Vorstand des Bürgervereins (v.l.): Andrea Lohmann, Jan Weber, Siglinde Wendeln, Nadine Rolfes, Michael Tapken, Jörg Weddehage, Andrea Engelmann, Wolfgang Engelmann, Rainer Engelmann und Stefan Willenborg.

Nikolausdorf Knapp 200 Mitglieder zählt der vor zwei Jahren gegründete Bürgerverein „Wir in Nikolausdorf“ (WIN) bereits. Das sei schon beachtlich, sagte Vorsitzender Wolfgang Engelmann auf der Generalversammlung im Nikolausdorfer Pfarrheim. Trotzdem forderte er die Anwesenden auf, Werbung bei Nachbarn, Freunden und Verwandten für den Verein zu machen. „Je mehr Mitglieder wir haben, desto gewichtiger ist unsere Stimme gegenüber der Gemeinde Garrel“, betonte er.

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Ortsbild: Oase für Bienen und Hummeln geschaffen

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Freiwillige und Vertreter des Bürgervereins bepflanzten die Beete entlang der Straßen neu.

Nikolausdorf Fleißig gewesen sind am Karfreitag Freiwillige zusammen mit dem Bürgerverein. Die gerodeten Straßenbeete wurden wieder bepflanzt. 15 Personen nahmen sich für die neue Begrünung am Freitagmorgen Zeit. „Wir haben eine Nektar-Oase für Bienen und Hummeln geschaffen“, sagt Andrea Lohmann, Gärtnerin und Vorsitzende des Bürgervereins „Wir in Nikolausdorf“ (WIN).

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Um im Notfall wirksam helfen zu können

Hans Wendeln, Gisela Voßmann und Heiner Harling (von links) erproben an einer Übungspuppe den Einsatz des neuen Defibrillators.

Nikolausdorf „Ein plötzliches Herzversagen kann jeden von uns treffen!“ Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Bürgervereins „Wir in Nikolausdorf“, Wolfgang Engelmann, viele Verantwortliche der Nikolausdorfer Gremien. Der neue Defibrillator, für den sich neben dem Bürgerverein WiN auch der Förderverein der Herz-Jesu-Kirche eingesetzt hatte, biete nun, so Engelmann, die Möglichkeit, im Notfall wirksam Hilfe zu leisten.

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Ampel für Nikolausdorf

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Für Zukunft des Jugendheims

Mehrgenerationenhaus Nikolausdorf

Nikolausdorf Zur konstituierenden Vorstandssitzung des Bürgervereins „Wir in Nikolausdorf“ (WIN) trafen sich die in der Gründungsversammlung bestimmten Gremiumsmitglieder jetzt im neuen Pfarrheim an der Nikolausstraße. Dabei ging es neben den Regularien zur Vereinsgründung auch bereits um „dicke Brocken“ der künftigen Vereinsarbeit für die Dorfgemeinschaft. Für die weitere Entwicklung des Ortes ist die Deckung des Bedarfs an Wohnbaugrundstücken von besonderer Bedeutung. „Wir brauchen dringend Bauland“, war die einhellige Meinung im Vorstand.

Beisitzer Peter Möllmann: „Wir hoffen, dass die ,Kümmerer’ im Rathaus uns alsbald mit positiven handfesten Ergebnissen überraschen. Den guten Willen wollen wir niemanden absprechen.“ Ohne ausreichendes Bauplatzangebot stünden die Nikolausdorfer „auf verlorenem Posten“.

Dass man in Nikolausdorf an die Zukunft des Dorfes glaubt, zeigt auch die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Die Auswahlkommission mit der stellvertretenden Landrätin Marlies Hukelmann an der Spitze wird am Donnerstag, 1. Juni, ab 16 Uhr in Nikolausdorf sein. Ratsherr und Beisitzer Rainer Engelmann und Wolfgang Engelmann vom geschäftsführenden Vorstand erläuterten in der Sitzung im Pfarrheim das Verfahren und die Bewertungsbereiche sowie den Ablauf der Bewertung. Gleichzeitig konnte mit „Nikolausstraße 1“ die neue Anschrift des Bürgervereins genannt werden. Die Mitgliederanträge und Anregungen können bei allen Vorstandsmitgliedern abgegeben werden.

Eingehend befasste sich der neue Vorstand auch mit Nutzungsplanungen für das ehemalige Jugendheim/Landjugendheim an der Nikolausstraße 6. Die Eigentümer hatten signalisiert, dass sie einer weiteren Nutzung durch die Öffentlichkeit, etwa durch die Gemeinde, die Kirche oder einen Verein, nicht im Wege stehen wollen und zu Gesprächen bereit seien.

Schon bei der Vereinsgründung war dieses Gebäude in Verbindung mit der Idee zur Einrichtung einer Großtagespflege für Kinder oder einer Betreuungseinrichtung für Senioren nach dem Beverbrucher Modell genannt worden. Aus dem Vorstand wurden weitere Ideen für eine entsprechende Nutzung in der Zukunft geäußert. Einstimmig war der Vorstand der Auffassung, dieses Gebäude möglichst nicht abzureißen, sondern es für die Ortsentwicklung zu nutzen. Hier sollen nunmehr Gespräche mit der Gemeinde, der Kirche und sonstigen sozialen und öffentlichen Verbänden geführt werden. Der Bürgerverein zählt bereits mehr als 100 Mitglieder.

Quelle: Nordwest-Zeitung 27.05.17 https://www.nwzonline.de/garrel/fuer-zukunft-des-jugendheims_a_31,3,262662955.html

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