Homeoffice in Nikolausdorf

Der „Obernikolaus“ ist seit 50 Jahren dabei

Reiner Kramer

Ein Teil der „Nikolaushelfer“ vor dem großen Bild des Heiligen Mannes schickt dem Obernikolaus Hubert Weddehage einen Gruß ins Homeoffice als Überraschung zu seinem Jubiläum.

Seit 50 Jahren gehört Hubert Weddehage nun zum Nikolausteam. Die Corona-Krise ist in den Briefen, die den Nikolaus erreichen, häufiger ein Thema.

Frage: Lieber Nikolaus. Wie ist es eigentlich, wenn man ständig mit dem Weihnachtsmann verwechselt wird?

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Oma und Opa besuchen

Kinder wünschen sich vom Nikolaus: „Corona soll weggehen“

«Nikolaus» Hubert Weddehage beantwortet im Nikolausbüro in Nikolausdorf im Kreis Cloppenburg Briefe von Kindern an den Weihnachtsmann. Foto: picture alliance / dpa

Jedes Jahr schreiben zahlreiche Kinder ihre Wünsche an den Nikolaus, den Weihnachtsmann oder das Christkind. Dieses Jahr steht ein Thema ganz oben.

St. Nikolaus (dpa) – Die Corona-Krise ist dieses Jahr auch in den Briefen von Kindern an den Nikolaus das Topthema. Es gebe kaum ein Schreiben, in dem die Pandemie nicht erwähnt sei, sagte Sabine Gerecke vom Nikolauspostamt in St. Nikolaus im Saarland.

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Weihnachtspost

Nikolaus arbeitet im Homeoffice

Julia Pennigsdorf

In Nikolausdorf kommen jährlich bis zu 7000 Briefe an den Nikolaus, das Christkind und den Weihnachtsmann an. 20 Helfer beantworten die Wunschzettel der Kinder.

Im Norden Hubert Weddehage lässt sich von der Pandemie nicht unterkriegen. Seit 50 Jahren sorgt er dafür, dass Kinder, die ihre aufwendig verzierten Briefe und Wunschzettel „An den Nikolaus in 49681 Nikolausdorf“ schreiben, eine liebevolle Antwort bekommen. „Und das wird sich ganz sicher auch in diesem Jahr nicht ändern“, sagt der 67-Jährige.

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Weihnachtssterne leuchten wieder in Nikolausdorf

Hubert Looschen

Weihnachtsbeleuchtung: 50 Sterne brennen in Nikolausdorf unter anderem an der Nikolausstraße.

Nikolausdorf Gemeinhin bringt man Weihnachtsbeleuchtung mit Geschäftsstraßen und Einkaufsbummel in Verbindung. Beides ist in Nikolausdorf nicht möglich. Auf eine weihnachtliche Beleuchtung wollte man aber nicht verzichten. Martin Ahrling und Josef Höne ergriffen 2007 die Initiative.

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Nikolaus im Heimatdorf empfangen

Der Nikolaus zu Gast im Nikolausdorf: Zahlreiche Kinder warteten auf ihn.

Auf die Ankunft vom Nikolaus warteten am Freitagabend Hunderte Kinder in Nikolausdorf ganz gespannt. Und sie wurden nicht enttäuscht: Gegen 17 Uhr fuhr der Nikolaus mit seinen Engeln an der Herz-Jesu-Kirche in einer festlich geschmückten Kutsche vor. Sofort war er von den vielen Mädchen und Jungen umringt, die er nach ihren Wünschen und Gedichten fragte. Zum Schluss durfte jedes Kind eine Nikolaustüte mit nach Hause nehmen. Auf dem Platz neben der Kirche lockte zudem der Nikolausmarkt kleine und große Besucher mit zahlreichen Buden.