Bürgerverein Nikolausdorf: Kooperation soll die Dorfentwicklung voranbringen

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Der Vorstand des Bürgervereins (v.l.): Andrea Lohmann, Jan Weber, Siglinde Wendeln, Nadine Rolfes, Michael Tapken, Jörg Weddehage, Andrea Engelmann, Wolfgang Engelmann, Rainer Engelmann und Stefan Willenborg.

Nikolausdorf Knapp 200 Mitglieder zählt der vor zwei Jahren gegründete Bürgerverein „Wir in Nikolausdorf“ (WIN) bereits. Das sei schon beachtlich, sagte Vorsitzender Wolfgang Engelmann auf der Generalversammlung im Nikolausdorfer Pfarrheim. Trotzdem forderte er die Anwesenden auf, Werbung bei Nachbarn, Freunden und Verwandten für den Verein zu machen. „Je mehr Mitglieder wir haben, desto gewichtiger ist unsere Stimme gegenüber der Gemeinde Garrel“, betonte er.

Die turnusgemäßen Vorstandswahlen brachten einige Veränderungen mit sich. Martin Meyer stand als einer von drei gleichberechtigten Vorsitzenden nicht mehr zur Verfügung, ebenso Peter Möllmann als Beisitzer. Beiden wurde mit Applaus und einem Geschenk für ihr Engagement gedankt.

Einstimmig wählten die anwesenden Mitglieder Michael Tapken als dritten Vorsitzenden in den Vorstand, Stefan Willenborg wird Beisitzer. Weitere Änderungen gab es nicht. Bedeutet: Den Vorstand bilden jetzt Wolfgang Engelmann, Andrea Lohmann und Michael Tapken. Als Schriftführerin wurde Siglinde Wendeln bestätigt, um die Finanzen kümmern sich Nadine Rolfes und Andrea Engelmann und die Posten als Beisitzer übernehmen Rainer Engelmann und Stefan Willenborg. Ebenfalls wiedergewählt wurden die beiden Kassenprüfer Jan Weber und Jörg Weddehage.

Einen Überblick über die Finanzen gab Kassenwartin Nadine Rolfes, ihr wurde eine einwandfreie Kassenführung bilanziert. Auf Antrag der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Peter Möllmann erinnerte auf der Versammlung an die Anfänge des Vereins und nannte zentrale Themen, wie etwa fehlende Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Wohnbebauung und die Ansiedlung von Handwerk und sonstigem Gewerbe. „Weil wir wegen der Geruchsimmissionsrichtlinie Abstand zur Landwirtschaft halten müssen“, erklärte er.

Bei einem Termin beim Amt für Landesentwicklung in Oldenburg sei die Idee besprochen worden, das Thema Dorfentwicklung ähnlich anzugehen, wie es das „Dreiländereck“ mit Hoheging, Kellerhöhe und Bürgermoor vormache. „Die Nikolausdorfer und die zuständige Landesbehörde können sich eine gemeinde- und kreisübergreifende Lösung mit der Nachbargemeinde Großenkneten und den angrenzenden Bauerschaften vorstellen“, berichtete Möllmann. „Damit könnte sich auch unser stetiger Wunsch nach einer Sporthalle im Ort erfüllen“, sagte der ehemalige Beisitzer.

Vorsitzender Wolfgang Engelmann ließ die vergangenen Monate Revue passieren. „Wir haben uns mit Hilfe aus dem Ort um die Beleuchtung des Kriegerdenkmals gekümmert, einen Defibrillator angeschafft, der außen am Pfarrheim hängt, und wir haben die Beete entlang der Oldenburger und Nikolausdorfer Straße neu bepflanzt.“

Ratsherr Clemens Wulfers berichtete, dass die Gemeinde neuen Baugrund, mehr als 2,4 Hektar, in Nikolausdorf erwerben wolle. Ratsherr Rainer Engelmann riet, frühzeitig aktiv zu werden, „um einen Platz auf der Warteliste zu bekommen, damit ortseigene Kinder den Zuschlag bekommen“.

Eine Idee von Seiten der Mitglieder war, einen Street-Soccer-Platz zu errichten. Auf eine Sporthalle müsse man sicherlich noch warten und hierbei handele es sich um ein deutlich niedrigeres Investitionsvolumen. Der Vorstand hielt den Vorschlag für eine sinnvolle Idee, „wir werden das im Blick behalten“, sagte Wolfgang Engelmann.

https://www.nwzonline.de/cloppenburg/politik/nikolausdorf-buergerverein-nikolausdorf-kooperation-soll-die-dorfentwicklung-voranbringen_a_50,4,3075491857.html

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