Sport: Scheiben fliegen tief in Nikolausdorf

Reiner Kramer

Mächtig ins Schwitzen kamen die Mädchen und Jungen bei der Frisbee-Einheit am Montag.

Nikolausdorf Die Frisbee-Scheiben flogen auf dem Bolzplatz bei der Grundschule Nikolausdorf tief: Lehrerin Melanie Sitzmann hat „Ultimate Frisbee“ auf den Stundenplan im Fach Sport der Viertklässler gesetzt. Nach zwei Einheiten konnte die Pädagogin bereits feststellen: „Das klappt schon hervorragend.“

Was verbirgt sich hinter der Trendsportart? Ähnlich wie beim American Football müssen zwei Teams mit jeweils sieben Spielern versuchen, durch Zupassen des Frisbees in die Endzonen zu gelangen. Dabei dürfen sie mit der Scheibe in der Hand allerdings nicht laufen. Das Frisbee muss also in der Endzone gefangen werden, um Punkte zu ergattern. Einen Schiedsrichter gebe es nicht, auch keinen bewussten Körperkontakt, erklärt Jonas Sitzmann. „Fair Play wird dabei groß geschrieben.“ Er spielt schon seit rund fünf Jahren „Ultimate Frisbee“. Als ihn Mutter Melanie fragte, ob er in ihrem Unterricht einmal unterstützen wolle, hat er zugestimmt. Trainererfahrung hat er bereits gesammelt, wenngleich nicht bei Kindern.

Die Mädchen und Jungen der vierten Klasse sind jedenfalls mit Feuereifer dabei und haben viel Freude an diesem laufintensiven Spiel – trotz der hohen Temperaturen. „Das macht Spaß“, betonen die Mädchen und Jungen unisono. Verschiedene Wurftechniken, etwa mit der Vorhand, haben einige auch schon drauf. Die Schwierigkeit sei, die Frisbee-Scheibe so gezielt zu werfen, dass der Mitspieler sie im Laufen erreichen kann.

Bis zu den Herbstferien will Melanie Sitzmann diesen Kursus fortsetzen. „Die Fortschritte sind jetzt schon erstaunlich“, so die Pädagogin.

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