Oldtimerclub Nikolausdorf im Jubiläumsjahr

Seit 25 Jahren alten Maschinen auf der Spur

Yvonne Högemann

Kaffeekränzchen in der historischen Küche: Heinz Wessel (links) und Bernd Emke im Buurnmuseum.

Nach der Gründungssitzung 1995 hatte der Verein 14 Mitglieder. Mittlerweile betreiben die Tüftler und Oldtimerliebhaber auch das Buurnmuseum.

Nikolausdorf Der Oldtimerclub in Nikolausdorf ist seit mittlerweile 25 Jahren eine anerkannte Institution. Viele Veranstaltungen wurden seit Vereinsgründung 1995 erfolgreich abgewickelt und der Aufbau des „Buurnmuseums“ sucht seinesgleichen in der Umgebung.

Zum Start 14 Mitglieder

Die Initiative von engagierten Oldtimerfreunden führte zu der Gründung eines Vereins für Interessenten, Liebhaber und Besitzer von Oldtimern. So traf man sich am 17. November 1995 zu einer Gründungssitzung im Vereinslokal Theo Schlömer in Beverbruch. In den ersten Vorstand wurden Franz Looschen als Vorsitzender, Georg Lanfermann als Stellvertreter, Horst Ostendorf als Schriftführer und Bernd Gardewin als Kassenwart gewählt. Zudem trugen sich sogleich 14 Gründungsmitglieder in den Club ein. Noch im gleichen Jahr begann der Oldtimerclub, alte Maschinen, die bei den Leuten aus dem Dorf und in der Umgebung vor etlichen Jahren in Gebrauch waren, zusammenzuholen, um sie zu restaurieren. Fast ein Jahr nach der Gründung wurde der Verein am 16. Oktober 1996 als gemeinnützig anerkannt.

200 Mitglieder

Aktuell zählt der Oldtimerclub rund 200 Mitglieder. Die Vorstandsarbeit leisten Vorsitzender Bernd Emke, stellvertretender Vorsitzender Christian Otten, Kassenwart Hubert Burke und Schriftführer Heinz Wessel. Groß ist die Anzahl der Vereinsmitglieder, die dem Vorstand bei besonderen Veranstaltungen zur Seite stehen. Zahlreiche ehrenamtlich geleistete Stunden waren es, die An- und Umbauten, Pflasterarbeiten und andere Bauarbeiten in den vergangenen Jahren zum Erfolg brachten.

Während die Sammlung alter Maschinen im Stallgebäude des Landwirtes Hubert Weddehage untergestellt wurde, konnte 1998 die historische Scheune auf dem Gelände der Gaststätte Josef Meyer an der Oldenburger Straße 32 gepachtet werden. Die Scheune wurde anschließend auch mit Mitteln der Dorferneuerung saniert und zu einem Museum, dem „Buurnmuseum“, ausgebaut. 2009 konnte der neben der Scheune befindliche ehemalige Schweinestall hinzugepachtet, renoviert und als neu gestaltetes Buurnmuseum der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Mit diesem Museumsgebäude wurde in der Scheune Freiraum geschaffen für Vereinsveranstaltungen. 2016 wurde der Stall mit einem Abdach und einer Dachverlängerung erweitert. Eine behindertengerechte Toilette kam im Museum 2019 dazu. „Demnächst ist der Bau einer Remise geplant, weil das Museum mal wieder aus allen Nähten platzt“, plant der Vorstand.

Einige Aktionen

Alljährliche Aktionen wie das Dreschen im Museumsdorf Cloppenburg, der Tag der offenen Tür oder der Aktionstag „Roggen mähen“ sowie das Spekulatiusbacken stehen im Vereinskalender. Darüber hinaus wird alle vier Jahre ein großes Oldtimertreffen auf die Beine gestellt. Dieses ist im kommenden Jahr für den 24. und 25. April vorgesehen, so die aktuelle Lage es erlaubt.

Im Moment ist der Verein mit „Biggi’s Bagger“ und dem Bau eines historischen Steinofens beschäftigt. „Und das sind bestimmt noch nicht unsere letzten Projekte“, sind sich Vorsitzender Bernd Emke und seine Vereinsmitglieder einig. Bei ihren Veranstaltungen zählt der Verein auf die ehrenamtliche Unterstützung der Mitglieder. Neue können gerne dazukommen.

Quelle: https://www.nwzonline.de/plus-cloppenburg-kreis/nikolausdorf-oldtimerclub-nikolausdorf-im-jubilaeumsjahr-seit-25-jahren-alten-maschinen-auf-der-spur_a_50,11,807662921.html

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